geschweißtes Kettenblatt wechseln

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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Vau2 » 25.01.2021, 20:16

Nabe Typ1 mit Lochbild Kettenrad.jpg


ich hoffe jetzt wirds klarer.
Die Krippl-Schrauben sind M5 und passen da auch.

Gruss, Reiner
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Quickly-Heizer » 26.01.2021, 07:56

Moin Reiner,

nee, klarer wird es durch das Bild nicht...die von dir gezeigte Nabe mit den Bohrungen für das Kettenrad ist eine Vorderradnabe...
Möchtst du diese Vorderradnabe als hintere Nabe verwenden... :lol:

Bernd
Zuletzt geändert von Quickly-Heizer am 26.01.2021, 10:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Quickly-Heizer » 26.01.2021, 08:59

... übrigens...der Sicherungsring bei den alten Naben soll verhindern, das bei eventuellem Speichenabriss der Speichenkopf die Bremse blockiert.

Bernd
Bild
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Vau2 » 26.01.2021, 15:05

Vielleicht will ich ja auch das Vorderrad antreiben ?

Nein im Ernst - ich habe das mal so gekauft mit montiertem Kettenrad :|
Ob das vorne oder hinten ist ? Wie gesagt - so gekauft - nie weiterverfolgt.

Gruss, Reiner
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Otti » 26.01.2021, 17:03

Hallo Leute, jetzt habe ich mich ja voll festgefressen mit dem Thema, ich hoffe es wird nicht zu nervig, aber was soll`s manchmal ist es so...

Also das ominöse Sicherungsblech ist ,wie mir von anderer Seite bestätigt worden ist und wie schon hier im Forum erwähnt, um gegen eventuell abfallende Speichreste zu schützen. Wenn man bei dem geschweißten Modell mit Muttern arbeiten möchte, passt das nur wenn man den Sicherungsring weglässt, selbst dann muß noch ein bisschen Material vom Absatz des Kettenrad weggenommen werden. Und M5 ist auch im Kettenblatt bei dem geschweißten Modell meiner Ansicht nach zu groß und schon garnicht mit Mutter..

Dann habe ich mich mit einem Schraubenfachverkäufer unterhalten. Der erklärte mir, dass die hohe Güteklasse 12.9 sich auf die Zugfestigkeit und nicht auf die Scherenkräfte, also seitliche Kräfte bezieht und eine so harte Schraube eher von Nachteil für Scherenkräfte ist, da sie weniger im Material federn kann. Wenn ich Feingewindeschrauben in 10.8/ M4x6, ( Nabe 3mm stark, Zahnradsteg 2mm, +1mm Federring/ Inbus- Zylinderlkopf bekommen sollte, werde ich mich dafür entscheiden und die, mit geschittenden Gewinde, im Zahnkranz hochfest einkleben. Man könnte auch noch zusätzlich von Innen, Nabe zu Zahnkranz, 3 kleine Schweißpunkte setzten, an die man bei einem eventuellen nächstenWechsel leicht heran kommt, ist vielleicht zuviel des Guten, kann ja auch jeder selber entscheiden.

Zum Schluß noch: Könnte es sein, dass das Zahnrad original gar nicht verschweißt, sondern vernietet war, weil ich beim abflexen bis jetzt kein Anzeichen von schweißen entdeckt habe und die aus zu bohrenden Löcher oben rund sind ( Um die genau in der Mitte körnen zu können, habe ich mit Lupe und Stahlnagel gearbeitet)

Gruß Otti
Zuletzt geändert von Otti am 27.01.2021, 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Quickly-Hatschi » 27.01.2021, 10:44

20210127_104520.jpg
Hallo Otti.
Du meinst vermutlich die Punkte wie auf dem Bild angezeichnet sind. Es sieht so aus als ob das Kettenrad an die Nabe "genietet" wäre , aber es ist tatsächlich "punktgeschweißt " !

LG.Hartwig
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Rainerlein » 03.02.2021, 11:23

Quickly-Heizer hat geschrieben:... übrigens...der Sicherungsring bei den alten Naben soll verhindern, das bei eventuellem Speichenabriss der Speichenkopf die Bremse blockiert.

Bernd
Bild

Ist mir auf dem Weg nach Italien passiert : Habe der neueren Ausführung ohne das Sicherungsblech.Speichenbruch - Speichenkopf hat mir die Hinterradbremse blockiert.Warum die damals das Sicherungsblech eingespart haben weiß ich nicht- ist schließlich ein sicherheitsrelevantes Bauteil. Hab mir seitdem ein eigenes Blech gemacht dass mir das nie mehr passiert
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Otti » 06.02.2021, 16:14

Hallo Leute,

Bin jetzt fertig gworden und wollte hier noch meine Erfahrungen mitteilen. Abgeflext habe ich alles mit einem Dremel und den Minitrennscheiben dafür( so konnten die Radlager- Konen drin bleiben). Das ging bei mir besser, wenn man den gesammten Zahnkranz vorher 4x einschneidet, so kann man dann die einzenlen Stücke mit der Zange hin und her bewegen bis sie ab sind und muß deswegen nicht so tief ins Material der Nabe mit der Miniflex gehen. Danach alles schön glätten damit der neue Kranz perfekt aufliegt. Dann die rohen Stellen lackieren ( Pinseln).

Jetzt das Wichtigste, das neue Teil zentrieren. Ich habe auch Wäscheklammern zum zusammenklemmen der Nabe mit dem Zahnkranz genommen(nach Ausmessen mit dem Messchieber) bevor gebohrt wird... leider... Entweder habe ich andere Klammern als andere Schreiber hier im Forum, ebenfalls kann ich das nicht weiter empfehlen, da bei mir die ersten 3-4 Löcher beim Bohren minimal verrutscht sind, die Vibration reicht da schon. Dann habe ich mit 3 kleinen Zwingen gearbeitet, viel besser. Eine Ständerbohrmaschine würde ich auch empfehlen. Man kann dann natürlich die Löcher in der Nabe größer bohren und den Kranz hin und her rutschen, aber dann sitzen die Schrauben nicht mehr so eng im Material und klemmen nur noch.

Bei den Schrauben habe ich mich für 4x6mm Zylinderkopfinbusschrauben 8.8 mit Federring entschieden. Die Schrauben stehen dann 1-2 Zentel über und müssen danach glatt geschliffen werden, sonst passt der Sicherungsring für die Speichen nicht. Habe Hochfestsicherung genommen und an 4 Stellen den Kranz noch verklebt. Kann man später alles mit der Heißluftpistole anlösen.

Ein Wermutstropfen bleibt: Dadurch, dass die ersten Löcher wegen der Klammern verrutscht sind, habe ich eine Abweichung der Zentrierung von 4 Zentel Millimeter, also das Rad müsste effektiv um 2 Zentel verschoben werden. Beim schnellen Drehen der Felge kann man es minimal sehen, wirklich sehr minimal aber für mich schon ärgerlich. Da muß wie gesagt sehr sauber gearbeitet werden sonst hopst nicht nur die Kette sondern ich denke dann schleift auch die Bremsankerplatte an dem Kranz, wenn es noch mehr wird denn viel Platz ist da nicht. Wenn ich mir meinen alten Zahnkranz ansehe wie der abgearbeitet war und noch gut funktionierte, werde ich es mit den 2 bzw. 4 Zentel mal probieren.

Allesin Allem sooo easy fand ich den Umbau nicht, aber Jeder hat seine eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten. Danke für die Tipps.

Gruß Otti
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Otti » 21.02.2021, 17:10

Hallo Leute,

Hier ein letztes Feedback von meinem verschraubten Kettenrad. Bin jetzt ca. 150km gefahren, alles richtig gut und bombenfest, das nicht perfekt zentrierte Kettenrad ist am Fahrzeug auch mit Adlersaugen nicht auszumachen ( also 3-4 Zentel kann man sich anscheind erlauben). Die Quickly läuft mit genau eingestellter Spur und Kettenflucht, neuem Ritzel und Kettenrad sogar etwas schneller.

Bin sehr zufrieden und kann bis jetzt den Umbau weiterempfehlen.

Gruß Otti
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Re: geschweißtes Kettenblatt wechseln

Beitragvon Otti » 17.06.2021, 16:15

Hallo Leute

Nur zur Info, habe inzwischen an die 1000 Km mit dem Umbau abgefahren, sieht alles immer noch sehr gut aus, alles fest und kein sichtbarer Verschleiß am Kettenrad.

Gruß Otti
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