Arbeitserleichterung

Informationen über Restaurierungen und Instandsetzungen, Erfahrungsberichte, die man hier anderen weitergeben kann.

Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon dod27 » 02.09.2014, 10:43

Hallo,
mit dem O.T und Zündzeitpunkt 2.1 v.o.T. das mach ich genauso. Gravier mir immer das auch so ein. Und die Ideen danach sind alle super darauf muss man erstmal kommen. Zum Glück gab es bisher noch keine Probleme bei mir mit dem Unterbrecher einstellen. Wie du es gelöst hast ist super.

Hast du schon mal die Einstellungen mittels Zündzeitpunktpistole (Blitzer) überprüft?
Bei mir sind die Einstellungen immer so 1°-2° Grad verschoben.

Gruß Jens
dod27
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Doppelkerz » 02.09.2014, 13:59

Millimeterklaus hat geschrieben:Ich hoffe einigen Lesern hier -mit hin und wieder nützlichen Überlegungen- hilfreich gewesen zu sein und verabschiede mich mit diesem Beitrag aus dem Forum.
Mit freundlichen Grüßen Millimeterklaus


Hallo Klaus
Auf diese Weise markiere ich mir auch den Ot und den Zündzeitpunkt.Schon seit Jahren!

Willst du dich denn wirklich aus dem Forum hier verabschieden?
Ich fände es sehr schade. :shock: :(

Bleib uns bitte allen erhalten!

Gruss Ralf
MFG Ralf
Bin ich ölich, bin ich fröhlich!

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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Echze » 02.09.2014, 14:21

Hallo Klaus,

ich kannte das noch nicht und danke Dir sehr für diesen guten, klasse erklärten und leicht umzusetzenden Tipp.

Außerdem kann ich mich der Bitte von Ralf nur uneingeschränkt anschließen: Bitte(!!!) bleib weiter dabei. Ist schon schlimm genug, dass Jürgen sich davongemacht hat (wobei ich die Ankündigung seines Abschieds erst gelesen habe, als es schon zu spät und er längst weg war). Mach das nicht noch schlimmer. Das neudeutsche Wort für das, was hier hier droht heißt "brain drain" und ist nicht gut für dieses tolle Forum.

Mit hoffnungsvollem Gruß
Peter
Beste Grüße vom Niederrhein
Peter
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon frischluftfan » 02.09.2014, 17:59

Hallo Klaus,

erstmal vielen Dank für deinen interessanten Beitrag!

Daß du dich nach Jürgen, mit seinen ebenfalls informativen Beiträgen, jetzt
auch noch vom Forum verabschiedest, finde ich ebenfalls sehr schade :!:

Ich hoffe sehr, du bist nicht so "ein harter Hund" wie Jürgen, und lässt dich doch
noch umstimmen?

Auf eure Beiträge hoffend,
Wolfgang
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon QuickNick » 03.09.2014, 20:41

Auch ich als relativer Neuling bin etwas geschockt über deinen Entschluss das Forum zu verlassen, aber evtl. gibts ja konkrete Vorfälle die dich bewegen. Jedenfalls habe ich sehr viele -auch ältere- Beiträge von dir (und JP und Quickly-Heizer) gelesen und es hat mir schon viele Fragen soweit beantwortet, das ein erneutes Fragen im Forum überflüssig war.
Deshalb erstmal Vielen Dank, und es wäre schön, wenn dein Entschluss nicht endgültig wäre.
Gruß
Nick
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Strokekilla » 05.10.2014, 09:44

(-Ich hoffe einigen Lesern hier -mit hin und wieder nützlichen Überlegungen- hilfreich gewesen zu sein und verabschiede mich mit diesem Beitrag aus dem Forum.
Mit freundlichen Grüßen Millimeterklaus-)
-----------------------------------------------------------------------------------------------------
Lieber Klaus,

ich möchte mich recht herzlich für deine "unzähligen" Hilfeleistungen, Ratschläge,
Bilder,etc... bedanken. Deine Beiträge habe mich schon vor so mancher
"Hinwerf- und in die Tonnetrett- Aktion" bewahrt. Und damit auch die Quicklys.

Leider bin ich mehr ein "Dampfplauderer" und habe auch viel zu wenig Zeit
( meine Jungs sind 7 und 10 Jahre und ich arbeite Schicht ) um mich mehr diesen wunderbaren Forum zu widmen.

Somit gehöre ich mehr zu den Usern die Informationen nehmen und fast keine geben. :oops:

Dein Fortgang wäre: :cry: :cry: :cry:

Lieber Klaus: Ein kleiner Schritt für Dich, aber ein grosser Verlust für das Forum.

Alles Gute wünscht Dir

Jürgen
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Lonzoglunz » 09.12.2017, 12:37

Hallo zusammen,

die beschriebene Arbeitserleichterung von Millimeterklaus ist zwar technisch absolut nachvollziehbar und sicherlich auch sehr genau, aber seien wir doch mal ehrlich : Warum einfach, wenn es auch umständlich geht ??? Es stimmt zwar, dass der Öffnungspunkt des Unterbrechers genau bei einer Polradstellung erfolgt, bei der die Kontakte von einer "Speiche" des Polrades verdeckt werden. Dadurch ist die Methode mit dem Papierstreifen äußerst fummelig und wahrscheinlich auch sehr unkomfortabel. Allerdings sehe ich beim Einstellen des Unterbrecherkontaktabstands mit Hilfe der Fühlerlehre überhaupt keine Probleme, weil die Grundplatte dabei gut zugänglich ist.
Es gibt doch aber noch die gute alte Prüflampe !!! Die wird zwischen dem beweglichen Kontakt und Masse angeschlossen. Natürlich braucht man dabei auch noch eine 6 Volt Stromquelle - ich benutze dafür immer ein altes Ladegerät. Bei geschlossenem Unterbrecher fließt der Strom direkt über die Kontakte. Bei geöffnetem Unterbrecher fließt er über den Kondensator an Masse. Der elektrische Widerstand ist über den Kondensator etwas höher, als über die Kontakte. Wenn man also sehr genau hinhört und das Lämpchen im Auge behält, stellt man fest, dass sich im Moment des Öffnens der Kontakte die Helligkeit des Lämpchens etwas verändert und auch der leise Brummton, der beim Fließen des Stroms zustande kommt, verändert sich.
Eine noch einfachere Methode ist das Einstellen mit der Stroboskoplampe. Ich habe noch eine aus Käfers Zeiten aufgehoben - wie ich überhaupt nur dann etwas wegwerfe, wenn es wirklich absolut unbrauchbar geworden ist.
Die Stroboskoplampe greift mit einer Klemme induktiv den Hochspannungsimpuls direkt am Zündkabel ab. Wie ich früher schon mal erwähnt habe, hat das Polrad der Quickly zufälligerweise einen Umfang von ca. 360 mm, entsprechend 360°. Man kann die 24° Frühzündungswinkel vor OT also einfach als 24 mm auf dem Außenumfang des Polrades abtragen und am besten noch als einen weißen Punkt markieren, den man beim Anblitzen prima erkennen kann. Strom für die Stroboskoplampe liefert wieder das alte Ladegerät. Das funktioniert hervorragend und genauer geht´s eigentlich nicht mehr.
Nichts für ungut !

Burkhard
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Lonzoglunz » 09.12.2017, 19:44

Da hast du sicherlich Recht,

ich habe damals die Erfahrung gemacht, dass eine Quickly, die einmal richtig überarbeitet wurde, für Unterwegs eigentlich gar kein Bordwerkzeug braucht; maximal einen Kerzenschlüssel. Es sei denn, man fährt sich mal einen Platten.
Bei meiner SR 500 führe ich zwar auch jede Menge Werkzeug mit (in der Gasmaskendose), das habe ich aber in den 24 Jahren, die ich sie jetzt habe, noch kein einziges Mal gebraucht.
Da ist das mit meiner Güllepumpe (Honda CX 500 C, Baujahr 1981) schon komplizierter. Die ließ mich auf offener Strecke mal urplötzlich stehen, weil wahrscheinlich ein Elektrolytkondensator in der CDI-Box nach 34 Jahren ausgetrocknet war und deshalb von einer Sekunde auf die nächste schlagartig seinen Geist aushauchte.
Das kann dir bei einer so vergleichsweise idiotensicheren Zündanlage, wie die der Quickly, nicht passieren. Die hat zwar auch einen Kondensator, aber diese einfachen Dinger fallen nach meinen Erfahrungen äußerst selten aus.

Ansonsten überlasse ich aber nichts dem Zufall und versuche immer die Möglichkeiten eines technischen Defektes so gering wie nur irgend möglich zu halten.

Grüße aus Nordhessen

Burkhard

Anbei noch ein Foto meiner zur Triumph um gestylten Kawasaki W 650. Damit wäre mein Fuhrpark komplett.
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Lonzoglunz » 10.12.2017, 17:37

Hallo Millimeterklaus,

du scheinst ja das Pannenpech wirklich gepachtet zu haben. Ich möchte dir in keinster Weise unterstellen, dass du deine Quicklys nicht sorgfältig genug in Schuss hälst; versteh´mich da bitte nicht falsch !!!
Ich habe in der Tat seit mehr als 40 Jahren keine Quickly mehr gefahren - das stimmt natürlich - früher dafür aber umso mehr. Wenn ich an die vielen Heimfahrten denke, die ich während meines Studiums in Göttingen und später während meiner Lehrzeit in Hildesheim gemacht habe und alle übrigen Fahrten - ich habe mir erst sehr spät ein Auto zugelegt - dann kommen in der Zeit von 1970 bis 1975 sicherlich etliche Zehntausend Kilometer zusammen; Sommer wie Winter, bei Regen, Glatteis, Schnee und Sturm, egal ob bei 15° C minus oder 30° C plus. Und ich kann schwören, dass außer einmal einem Platten, nie wirklich etwas passiert ist. Daher ist mir die Quickly nämlich auch als Musterbeispiel der Zuverlässigkeit in Erinnerung geblieben. Aber so unterschiedlich sind hier offenbar die Erfahrungen jedes Einzelnen.
Am liebsten löte ich mir z.B. meine Bowdenzüge selbst zusammen, da ist mir noch nie eine Plombe abgerissen; bei fertig gekauften Zügen mit verpressten Nippeln wohl aber schon.
Auch bei der Kabelverlegung achte ich immer darauf, dass nirgends Scheuerstellen entstehen können. Die Zündanlage wird immer akribisch gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Luft- Benzin- und Ölfilter werden regelmäßig gewechselt usw. usf. Mein Motto: Alle bekannten Fehlerursachen ausschließen; unbekannte Ursachen gibt es ohnehin noch genug.

Ich wünsche jedenfalls allen Quickly-Fahrern ein pannenfreies Vergnügen mit ihren Mopeds.

Burkhard
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Re: Arbeitserleichterung

Beitragvon Dummbo1965 » 23.12.2017, 22:04

Hier Nun Mein Beitrag zum Thema Arbeitserleichterung.

Auf der Suche Nach einer Hebebühne für ein Moped ( Kann und will ich nicht eine Neue Kaufen ) bin ich bei Diesem Ding gelandet.
Es ist / War ein Kranken bett, elektrisch verstellbar.
Hubhöhe ca 85 cm, Tragkraft 180 Kg, Sollte also für die Meisten Mopeds Reichen.
Hab ich bei Ebay für 35 Euro erstanden..

Alle Teile Des Bettes entsorgt, Platte drauf , fertig..



Gruss Uwe
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Zuletzt geändert von Dummbo1965 am 24.12.2017, 14:45, insgesamt 1-mal geändert.
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