Schon mal so was gesehen?

Fragen zu den verschiedenen Typen, unterschiedlichen Ausführungen und Lackierungen..

Schon mal so was gesehen: NSU-Unica die zweite !?

Beitragvon J.P. » 29.03.2013, 15:01

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Und hier noch nachgereicht zum vorvorigen Beitrag, ein zweites, besseres Foto von der "Unica" mit NSU Quickly-Motor, das ich soeben im "Netz" entdeckt habe; eine absolute, etwas hochbeinig wirkende Rarität:

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Bislang habe ich keinerlei Information über den Hersteller oder gar über das Moped selbst gefunden (Baujahr, Bauzeit usw.) ! Auch das Tank-Logo ist nirgendwo aufzufinden ...... :cry:

Gruß - Jürgen

Nachtrag :
Inzwischen habe ich eine weitere "Unica" entdeckt ! - Demnach soll es sich bei dem Hersteller dieses italienischen Mopeds mit NSU Quickly-Motor um die Firma Vittoria (Teodore Carnielli) in Vittorio/Veneto (Provinz Treviso/Venetien) handeln !


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.....Und hier ist eine dritte Vittoria "Unica" zu sehen, sozusagen noch im Urzustand nach 60 Jahren "Leben" in Italien :

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Zuletzt geändert von J.P. am 24.06.2014, 20:37, insgesamt 7-mal geändert.
J.P.
 

Re: Schon mal so was gesehen?

Beitragvon Echze » 29.03.2013, 21:49

Hallo Jürgen,

hier ist noch eine Unica - vemutlich dieselbe wie die auf dem von Dir eingestellten Bild:

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Quelle: NSU Club Nederland

Und um diese kleine Sammlung zu vergrößern, hier noch die Capriolino - ebenfalls mit NSU-Genen:

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Quelle: Motoclub Tingavert
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Schon mal so was gesehen: NSU-Unica und NSU-Capriolino ?

Beitragvon J.P. » 30.03.2013, 07:20

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Hallo Peter,

aufgrund Deines Fotos der Vittoria-"Unica" von der NSU-Club Nederland-Seite habe auch ich dort noch einmal "nachgegraben" und bin doch tatsächlich "fündig" geworden. Aber anscheinend handelt es sich bei den von mir gefundenen Fotos um eine zweite, andere Maschine - oder - es ist die oben gezeigte blaue "Unica"vor einer Restauration? Wäre letzteres der Fall, hätte man dort dann allerdings die Schnarre nicht mehr an der dafür eigentlich vorgesehen Rahmenöse unterhalb des oberen Rahmenholms befestigt, sondern zwischen den oberen Gabelenden unterhalb des Scheinwerfers :

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Was mir im Vergleich dieser Vittoria-"Unica" mit der von Dir gefundenen Capriolino auffällt ist, dass die Rahmen und die Hinterrad-Schwingen einander weitgehend gleichen (mit Ausnahme der Verstärkung des hinteren Rahmens für den Zweipersonenbetrieb bei der Capriolino) - und die zwei "Blechschalen" für die Aufhängung des Motors am Rahmen (inkl. Luftfilteraufnahme) scheinen sogar absolut identisch zu sein.

Da scheint wohl einer vom anderen "abgekupfert" zu haben oder beide Hersteller - Vittoria wie Caproni - hatten den gleichen Rahmen-Zulieferer, z.B. Nino Verlicchi e Figli SpA in Bologna, der auch Moto Bonvicini/BM mit Rahmen belieferte, und dass die Capriolino vom italienischen Hersteller Caproni-Trento stammt, da bin ich mir inzwischen so ziemlich sicher, denn der Schriftzug "Capriolino" auf den Tank der "Fast-Cavallino" entspricht quasi 1 : 1 dem von dieser Firma verwendeten Schriftzug für andere Kleinkrafträder aus der eigenen Produktion (siehe Deckblatt Ersatzteil- und Zubehörkatalog für das Caproni-Kleinkraftrad Capriolo 75 cm³) :


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Gruß -Jürgen

P.S.
Zur Firma Caproni-Trento habe ich folgendes gefunden (GTÜ-Oldtimerservice):

"1948 - 1964: S.p.A. Aero-Caproni (Aeromere), Trento
Aero-Caproni in Trento hatte sich zunächst einen Namen als Flugzeughersteller gemacht, bevor das Unternehmen nach Kriegsende zunächst mit 75 ccm Kleinkrafträdern den italienischen Motorradmarkt betrat. Während die ersten Maschinen noch Pressstahl-Fahrgestelle aufwiesen, folgte wenig später eine 125er Version mit Rohrrahmen. Aero-Caproni änderte später den Markennamen in "Capriolo", um sich deutlicher von der zweiten Caproni-Motorradfabrik in Vizzola im Tessin abzuheben. 1964 kam das Ende der Marke. Folgende Marken gehörten zum Aero-Caproni Unternehmen: Capriolo, Caproni-Vizzola. Der Unternehmensteil zur Herstellung von Flugzeugen änderte seinen Namen 1956 in AEROMERE."


........Bild.......Bild


Und hier ist mal das zu dem o.a. Ersatzteil- und Zubehörkatalog dazugehörige 75ccm-Kleinkraftrad "Capriolo-Sport" dieser Firma aus dem Jahr 1957 zu sehen (mit dem Logo am Tank/Rahmen):

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..............Nachtrag : Hier nun eine weitere Capriolino, die ich heute auf einer holländischen Site entdeckt habe !

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Zuletzt geändert von J.P. am 13.08.2014, 14:11, insgesamt 10-mal geändert.
J.P.
 

Re: Schon mal so was gesehen?

Beitragvon Echze » 30.03.2013, 10:44

Hallo Jürgen,

schöne Fortsetzung des kleinen Geschichtsbuches.

Die Bilderserie mit der unrestaurierten Unica hatte ich auch gesehen. Dieses Fahrzeug haben die Leute von Schuco wohl als Referenzobjekt genommen, um die korrekte Anbringung des Firmenemblems auf der linken Tanseite zu ermitteln:

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Schon mal so was gesehen? - Torpado-Sport von 1954

Beitragvon J.P. » 01.04.2013, 21:46

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Guido G hat geschrieben:
...... bei solchen Exoten wie der Torpado mit Quickly-Motor muss man sicherlich schon etwas Erfahrung mit "normalen" Quicklys gesammelt haben.

Deshalb hoffe ich nun etwas auf den Torpado-Kenntnisschatz von Guido, bin ich doch bei der Lektüre des gerade von mir neu erworbenen Buches "Mopeds und Kleinkrafträder von A-Z" aus dem HEEL-Verlag (s.u.) auf Seite 175 auf diese "Torpado-Sport" von 1954 gestoßen, die laut Buchbeschreibung einen NSU-Motor haben soll:

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.........................................................................................................©-Fotos: HEEL Verlag - 53639 Königswinter

Es handelt sich bei der Abbildung nicht um ein Foto, sondern offensichtlich eine Zeichnung aus einem Torpado-Prospekt. Auch wenn deshalb vielleicht nicht alles 100%-ig stimmig aussieht, kann man doch erkennen, dass das tatsächlich ein Quickly-Motor sein soll !?

..............................In der Buchbeschreibung steht auf Seite 174 dazu (Zitat /Textauszug) :
"TORPADO (Italien) - Torresino, Padova: Als Pionier der Sportmopeds stellte dieser kleine Hersteller 1954 ein Modell mit Einrohr-Rahmen, Trommelbremse und NSU-Motor vor. Zwei Jahre später bekam der Rahmen eine dreieckige Architektur und einen 3-Gang- Motor von Demm mit 2,3 PS. ........"


Vielleicht weiß ja unser Torpado-Experte Guido etwas mehr darüber ??? - Immerhin ist mir jetzt klar, wieso sich der Hersteller TOR(RESINO)PADO(VA) nennt ! :!:

Gruß - Jürgen
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J.P.
 

Con-NSU-Quickly "Donna" (Italy): Die letzten Fotos ......

Beitragvon J.P. » 02.04.2013, 15:52

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J.P. hat geschrieben:
....... Meine Bitte um mehr Informationen zu diesen seltenen italienischen Mopeds mit Quickly Motor ist erhört worden, so dass ich heute Fotos einer aus Mailand stammenden "Con-NSU-Quickly" vom Typ "Donna" erhalten habe, die ich Euch nicht vorenthalten möchte ....


......................Hier nun die letzten(!) Fotos von dieser italienischen "Con-NSU-Quickly" des Typs "Donna" :

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Wie man sieht, handelt es sich um einen Quickly-Zweigangmotor, der von der Motor-Nummer her laut Guido´s Liste aus dem Jahre 1956 stammt. Aber im Unterschied zu den Zweigangmotoren an deutschen Quicklys aus dieser Zeit, hat dieser "italienische" Quickly-Motor kein angenietetes Motorschild - obwohl die Nieten vorhanden sind - sondern die Motor-Nummer ist mit Schlagzahlen in das Gehäuse eingeschlagen.

Diese Vorgehensweise ist an den in Deutschland serienmäßig auf den Markt gebrachten Quicklys bzw. ihren Motoren erstmalig 1957 mit Einführung der Dreigangmotoren angewendet worden und schließlich auch für die Zweigangmotoren so übernommen worden.

Bis dahin hatten die deutschen Quicklys am Zweigangmotor werksmäßig bei Auslieferung stets das angenietete Motorschild mit Angabe des Herstellers, des Motor-Typs, der Kurzleistung und des Baujahrs gem. den bis zu diesem Zeitpunkt geltenden deutschen Vorschriften.

Da es zu dieser "Con-NSU-Quickly" vom Typ "Donna" leider keinerlei Papiere mehr gibt, lässt sich aber zumindest aus der Motor-Nummer das Baujahr dieses Mopeds ableiten (s.o.).

Auch die Fahrgestell-Nummer (001249) ist zu erkennen! - Die Firma "Con NSU Quickly" hat zwar nach "oben hin" mit den zwei vorangestellten Nullen jede Menge Platz gelassen, aber es dürften von diesem Modell wohl kaum mehr als 2000 je hergestellt worden sein; also umso mehr eine echte Rarität, erst recht in Deutschland !

Und in diesem speziellen Fall kommt in Deutschland - auch ohne vorliegende Papiere und ABE - wieder einmal das rote Moped-Nummernschild "ins Spiel" und zwar absolut legal und ohne "Grauzonen", denn mit diesem roten Nummernschild ist es laut "Fahrzeugzulassungs-Verordnung" (§ 16, § 17 u. 28 FZV - siehe unten) dem Halter ausdrücklich erlaubt, dieses Moped für die Fahrt zu und von Oldtimerveranstaltungen auf öffentlichen Straßen zu bewegen; das Fahrzeug muss lediglich verkehrssicher sein hinsichtlich Bereifung, Bremsen, Klingel und Licht.

So hat denn auch diese - weitestgehend im Originalzustand belassene - italienische "Donna" in den letzten 10 Jahren einige Male mit einem solchen roten Moped-Nummernschild an Oldtimerveranstaltungen in Deutschland teilgenommen. - Dabei sind dann insgesamt nicht mehr als 10 km mit Motor gefahrene Strecke zusammen gekommen ! . :cry:

Ich hoffe aber sehr, man sieht sie ab und an noch mal "irgendwo" in Deutschland, ihrer zweiten Heimat und der eigentlichen Heimat ihres Motors !? . :)

Gruß - Jürgen

P.S.
Was die eingeschlagene Motor-Nummer anbetrifft, wäre es mal interessant von Guido zu erfahren, ob das bei seiner Torpado auch so ist und wie er das mit den fehlenden Papieren "geregelt" hat und wie teuer das einen möglicherweise kommt, diese hier in Deutschland zu besorgen (z.B. TÜV-Einzelabnahme), damit man nicht auf ein rotes Moped-Kennzeichen und die damit verbundenen Auflagen angewiesen ist :

§ 16 Prüfungsfahrten, Probefahrten, Überführungsfahrten
(1) Fahrzeuge dürfen, wenn sie nicht zugelassen sind, auch ohne eine EG-Typgenehmigung, nationale Typgenehmigung oder Einzelgenehmigung, zu Prüfungs-, Probe- oder Überführungsfahrten in Betrieb gesetzt werden, wenn sie ein Kurzzeitkennzeichen oder ein Kennzeichen mit roter Beschriftung auf weißem rot gerandetem Grund (rotes Kennzeichen) führen. § 31 Abs. 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bleibt unberührt.

§ 17 Fahrten zur Teilnahme an Veranstaltungen für Oldtimer
(1) Oldtimer, die an Veranstaltungen teilnehmen, die der Darstellung von Oldtimer-Fahrzeugen und der Pflege des kraftfahrzeugtechnischen Kulturgutes dienen, benötigen hierfür sowie für Anfahrten zu und Abfahrten von solchen Veranstaltungen keine Betriebserlaubnis und keine Zulassung, wenn sie ein rotes Oldtimerkennzeichen führen. Dies gilt auch für Probefahrten und Überführungsfahrten sowie für Fahrten zum Zwecke der Reparatur oder Wartung der betreffenden Fahrzeuge. § 31 Abs. 2 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung bleibt unberührt.

§ 28 Rote Versicherungskennzeichen
Fahrten im Sinne des § 16 Abs. 1 dürfen mit Kraftfahrzeugen im Sinne des § 4 Abs. 3 Satz 1 vorbehaltlich § 4 Abs. 1 auch mit roten Versicherungskennzeichen nach dem Muster in Anlage 12 unternommen werden. § 26 Abs. 2 und 3 ist entsprechend mit der Maßgabe anzuwenden, dass der Buchstabenbereich der Erkennungsnummer mit dem Buchstaben " Z " beginnt. Das Kennzeichen ist nach § 27 in Verbindung mit Anlage 12 auszugestalten und anzubringen. Es braucht am Kraftfahrzeug nicht fest angebracht zu sein. Kraftfahrzeuge mit einem roten Versicherungskennzeichen dürfen im Übrigen nur nach Maßgabe des § 27 Abs. 7 in Betrieb gesetzt werden. Der Versicherer hat dem Kraftfahrt-Bundesamt die Halterdaten nach § 33 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Straßenverkehrsgesetzes und die in § 30 Abs. 5 genannten Fahrzeugdaten unverzüglich mitzuteilen.


......................Wechselkennzeichen.....................Fahrzeuggebundenes Kennzeichen

..................Bild....................... Bild

......................Kosten: rund 60,- € im Jahr.....................als Allianz Oldtimer-Kennzeichen: 25,- € im Jahr


Dass "Audi-Tradition" sich nicht für diese italienischen Mopeds mit Quickly-Motor zuständig fühlt und deshalb auch keine Duplikat-/ Zweitpapiere ausstellt, hatte Guido hier im Forum ja bereits schon mal geschrieben.
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Zuletzt geändert von J.P. am 08.04.2013, 18:34, insgesamt 3-mal geändert.
J.P.
 

Re: Schon mal so was gesehen?

Beitragvon Guido G » 02.04.2013, 17:09

Hallo zusammen,
von meiner Torpado habe ich die originalen ital. Dokumente! Nach meinem Sturz hatten die Freunde von Trachtenverein meine Unterlagen kontrolliert und hatten ..... nix zu meckern gehabt :mrgreen: !
Die Fahrgestellnummer ist an meiner Maschine ist 9stellig; die Motornummer ist 192.883 nach Liste eigentlich aus 1955 aber der Motor ist bestimmt nicht aus diesem Jahr. Ein Nietschild ist, wie bei der Donna, ebenfallsnicht vorhanden .... vielleicht hat NSU oder der Importeur einen eigenen Nummernkreis genutzt!?
Der Originalescheinwerfer ist für Abblend- und Fernlicht ausgestattet. Da das Glas und der Chromring defekt sind, habe ich eine Lampe, ähnlich der Cavallino angebaut. Umschaltung des Lichtes erfolgte mittels Umschalter am Lenker. Dort befindet sich auch der Schalter (Taster) für die 6V-Schnarre ..... ebenfalls derzeitig nicht angebaut.
Auch noch eine Besonderheit an den "ital. Quicklys" ist die Betätigung der Hinderradbremse! Die erfolgt normalerweise nicht wie bei den Quicklys per Rücktritt, sondern über einen zusätzlichen Bremshebel an der Hinterradschwinge .... zwecks Kompatibilität zu meinen andern Quicklys habe ich diesen aber auf "normalen" Rücktritt umbebaut! Das wäre mir schon zu gefährlich .... erst den Fuss vom Pedal auf den Bremshebel umsetzen ... da verliert man kostbare Zeit :idea:
Gruß Guido G

Ich fahre jetzt nun sechsgleisig, N (53) + T (59)BW + S-Beachcruiser (60) + Vittoria Gran Lusso (56) + Con Quickly Tipo Donna (56) + Quick50 (63)
Besucht mich auch auf: http://www.quickly-treiber.de
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Re: Con-NSU-Quickly "Donna" (Italy): Die letzten Fotos .....

Beitragvon J.P. » 03.04.2013, 11:41

Guido G hat geschrieben:
Auch noch eine Besonderheit an den "ital. Quicklys" ist die Betätigung der Hinderradbremse ! Die erfolgt normalerweise nicht wie bei den Quicklys per Rücktritt, sondern über einen zusätzlichen Bremshebel an der Hinterradschwinge .... zwecks Kompatibilität zu meinen andern Quicklys habe ich diesen aber auf "normalen" Rücktritt umbebaut! Das wäre mir schon zu gefährlich .... erst den Fuss vom Pedal auf den Bremshebel umsetzen ... da verliert man kostbare Zeit :idea:

Hallo Guido,

vermutlich meinst Du bei den "ital. Quicklys" nicht generell alle italienischen Quicklys, sondern speziell wohl nur die Torpados, denn für diese "italienische" Quickly-Dokumentation hier habe ich im Vorfeld zahlreiche Berichte u. Fotos aus allen möglichen deutschen, holländischen und italienischen Quellen zusammengetragen und ausgewertet, und nicht in einem war bislang die Rede von diesem speziellen "italienischen" Rücktritt-Bremshebel, geschweige denn, dass ich ihn irgendwo in einem Foto hätte entdecken können ?

Ich hoffe ja, Du hast bestimmt noch ein Foto vom "Urzustand" Deiner Torpado vor der Restaurierung, wo man diesen besonderen Bremshebel ( an der rechten Hinterradschwinge ? ) gut erkennen kann !? - In jedem Fall wäre eine Abbildung, ein Foto oder eine Zeichnung/Beschreibung aus einer italienischen Bedienungsanleitung sicherlich auch hilfreich !

Wie gesagt, ich habe einen solchen Hinweis darauf leider bislang noch nirgends gefunden ........ . :cry:

Jürgen
.
J.P.
 

Torpado-Quickly mit rechtem Italo-Bremspedal ?

Beitragvon J.P. » 03.04.2013, 15:45

Millimeterklaus hat geschrieben:
Eine Aufnahme für die Züge am rechten Pedal der Donna ist nicht vorhanden und bei der Unica ist nicht erkennbar, wie das Gestänge im dunklen Hintergrund des Auspuffs weitergeführt wird.

Aber auch da scheint keine Vorrichtung beim rechten Pedal vorhanden ......

Hallo Klaus,

wenigsten einer, der mal reagiert und antwortet ! :D

Da es zu der Zeit nur linksgebremste Quickly-Zweigangmotoren gab (ab 1957 gab es dann auch linksgebremste Dreigangmotoren), musste man ja irgendwie von einem rechtsgebremsten Hinterrad auf die linke Motorseite kommen. Bei der NSU Amadori-Cavallino hat man das mit einem Bowdenzug gemacht, wie auch bei den Con-NSU-Quicklys, den Capronis, der Ganna-Sport, der Bonvicini und der Cimatti (die beiden letzteren Italiener kommen demnächst "dran").

Bei der Ganna-"Turismo" ist man dagegen - soweit ich das erkennen kann - links geblieben, wobei diese Ausnahme also mal wieder die Regel bestätigen würde.

Bin sehr gespannt, wie das ursprünglich mal bei Guido´s Torpado ausgesehen hat, denn da ist man vermutlich rechts geblieben, d.h. das "italienische" Bremspedal muss dann ja irgenwie rechts - ähnlich wie bei einem Motorrad - am Rahmen oder aus Platzgründen vielleicht sogar an der Hinterradschwinge angebracht gewesen sein !?

Gruß - Jürgen

P.S.
Kleine Korrektur: Bei Deinen beiden Fotoausschnitten handelt es sich beim ersten Bild um eine Vittoria-"Unica" und beim zweiten Bild um eine Caproni-"Capriolino", einen (von mehreren) Cavallino-"Doppelgängern"; also bei Deinen beiden Bildausschnitten ist keine Con-NSU-Quickly "Donna" dabei !

Bei der "Donna" hat man das aber definitiv auch mit einem Bowdenzug gemacht (siehe z.B. folgendes Foto) :

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Bei der Vielzahl der "Italiener con Quickly-Motore" kann man ja schon mal durcheinander kommen; Hauptsache, ich behalte noch den Überblick ! :mrgreen:
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Zuletzt geändert von J.P. am 19.06.2014, 11:40, insgesamt 1-mal geändert.
J.P.
 

Re: Schon mal so was gesehen?

Beitragvon Echze » 03.04.2013, 18:17

Hallo Sherlock JayPee,

vielleicht hatte dieses Modell ja auch eine Art Integralbremse wie die Moto Guzzi, bei der die Handbremse (dort natürlich hyraulisch) auch die Fußbremse betätigt - so wie das bei der BM (Bonvincini Marino/Bologna), ebenfalls mit Quickly Motor(!), der Fall gewesen zu sein scheint:

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Hier noch eine Con NSU (Cavalio):

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Und wenn wir schon einmal dabei sind - die hier (Torpado) ist auch schön:

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...und die (Vittoria Solitude) natürlich auch:

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Quellen: mopedarmy.com, thierry raes

Und sag' nicht, ich hätte angefangen... :wink:
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Peter
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Re: Torpado-Quickly mit rechtem Italo-Bremspedal !

Beitragvon J.P. » 06.04.2013, 05:06

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Echze hat geschrieben:
Und sag' nicht, ich hätte angefangen ........ :wink:

Hallo Peter,

ich bin doch froh, wenn wenigstens einer hier bei diesem doch sehr speziellen Thema "mitmacht" und bei so schönen Fotos dieser seltenen italienischen Exoten mit Quickly-Motor freue ich mich doch erst recht !

Auf die Bonvicinis - und 2 weitere italienische Moped-Marken "con Quickly-Motore" - werde ich vielleicht demnächst noch eingehen, wenn ich alle Fotos und nötigen Informationen zusammen habe und Interesse daran hier bekundet werden sollte, was ich bislang aber kaum sehe.

Erst einmal würde ich gerne das Thema mit der angeblichen oder tatsächlichen besonderen Betätigung der Hinteradbremsen an italienischen Mopeds mit Quickly-Motoren zum Abschluss bringen, auf das Guido hier zwar aufmerksam gemacht, dann aber leider nicht weiter ausgeführt hat !

Guido G hat geschrieben:
Auch noch eine Besonderheit an den "ital. Quicklys" ist die Betätigung der Hinderradbremse ! Die erfolgt normalerweise nicht wie bei den Quicklys per Rücktritt, sondern über einen zusätzlichen Bremshebel an der Hinterradschwinge .... zwecks Kompatibilität zu meinen andern Quicklys habe ich diesen aber auf "normalen" Rücktritt umbebaut! Das wäre mir schon zu gefährlich .... erst den Fuss vom Pedal auf den Bremshebel umsetzen ... da verliert man kostbare Zeit :idea:

J.P. hat geschrieben:
Hallo Guido,

vermutlich meinst Du bei den "ital. Quicklys" nicht generell alle italienischen Quicklys, sondern speziell wohl nur die Torpados, denn für diese "italienische" Quickly-Dokumentation hier habe ich im Vorfeld zahlreiche Berichte u. Fotos aus allen möglichen deutschen, holländischen und italienischen Quellen zusammengetragen und ausgewertet, und nicht in einem war bislang die Rede von diesem speziellen "italienischen" Rücktritt-Bremshebel, geschweige denn, dass ich ihn irgendwo in einem Foto hätte entdecken können ?

Ich hoffe ja, Du hast bestimmt noch ein Foto vom "Urzustand" Deiner Torpado vor der Restaurierung, wo man diesen besonderen Bremshebel ........ gut erkennen kann !? - In jedem Fall wäre eine Abbildung, ein Foto oder eine Zeichnung/Beschreibung aus einer italienischen Bedienungsanleitung sicherlich auch hilfreich !

Wie gesagt, ich habe einen solchen Hinweis darauf leider bislang noch nirgends gefunden ........ . :cry:

J.P. hat geschrieben:
Bin sehr gespannt, wie das ursprünglich mal bei Guido´s Torpado ausgesehen hat, denn da ist man vermutlich rechts geblieben, d.h. das "italienische" Bremspedal muss dann ja irgenwie rechts - ähnlich wie bei einem Motorrad - am Rahmen oder aus Platzgründen ..... an der Hinterradschwinge angebracht gewesen sein !?


Da Guido sich dazu leider nicht mehr weiter geäußert hat - keine Ahnung warum, obwohl ich ihn zweimal quasi darum gebeten habe (s.o. die blauen Textpassagen) - versuche ich das nun mal selber anhand der wenigen Fotos, die ich seinerzeit nach längerer Suche von Guido´s Torpado im "Netz" gefunden habe, etwas aufzuklären.

Da ich auf diesen Fotos weder vor noch nach der Restaurierung auf der linken Seite irgendwelche Hinweise auf dieses besondere "Torpado-Bremspedal" finden konnte, habe ich mir mal die rechte Seite etwas genauer angeschaut und konnte an der Hinterrad-Schwinge tatsächlich etwas erkennen, was danach aussieht und ich bislang übersehen hatte (siehe Pfeil) :


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Wenn dem also so ist, dass bei Torpado dort werksmäßig dieses spezielle "italienische" Bremspedal montiert ist, kann ich Guido nur zu gut verstehen, dass er seine Torpado auf die normale Quickly-Rücktrittbremse umgerüstet hat, denn das Bremspedal liegt dort hinten ja doch sehr weit vom Fuß entfernt ! . :shock:

Erkennbar übrig geblieben scheint nach der Restaurierung lediglich die Verstärkung an der Schwinge und der Aufnahmedorn bzw. die Halterung/Lagerung für das Bremspedal.

Leider habe ich keine besseren/größeren Fotos von diesen interessanten Details, aber so viel kann ich bislang doch sagen: Bei allen Fotos von den verschiedensten italienischen Mopeds mit Quicklys-Motor, die ich in letzter Zeit gesehen habe, und das waren eine ganze Menge, konnte ich bislang nichts Vergleichbares oder Ähnliches entdecken !

Gruß - Jürgen

Nachtrag :
Auf diesem Foto vor der Restaurierung kann man gut erkennen, dass der normale Quickly-Bremshebel für die Hinterradbremse an der Tretllagerachse fehlt :

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Was man auch noch auf dem Foto erkennen kann: Die Pedalkurbel wird durch eine "Schlitzmutter" ( 16 10 00 020 ) gesichert, die bis ca. Ende 1955 / Anfang 1956 serienmäßig ab Werk montiert wurde, was - neben der eingeschlagenen Motor-Nummer - auch auf das Baujahr des Motors schließen lässt.

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J.P.
 

Schon mal so was gesehen: "Frosch"-Klingel die zweite ... !

Beitragvon J.P. » 06.04.2013, 16:20

Bild
J.P. hat geschrieben:
Hier sieht man z.B. die bei uns gänzlich unbekannte "Klingel" der Marke Campanelclax, die ein ganz sonderbares Geräusch erzeugt:

......................................................Akustische Hörprobe "Campanelclax-Sound"

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Bild


Da ich seit einigen Tagen stolzer Besitzer dieser mir bis dato unbekannten "Frosch-Klingel" bin, möchte ich noch einmal kurz darauf zurück kommen, hatte ich nämlich bislang von den Fotos her (s.o.) angenommen, dass dieses Unikum an "Klingel" doch um einiges größer ist, als unsere mir bis dahin bekannten "deutschen" Klingeln.

Umso mehr war ich dann überrascht, dass diese Campanelclax-Klingel mit ihrem besonderen Betätigungsmechanismus den gleichen Durchmesser von ca. 5,5 cm hat, wie die Klingel mit dem NSU-Logo an meiner Quickly-F. Der einzige Unterschied dazu ist eigentlich nur der kleine "Lautsprecher", der mit einer Tiefe von 2 cm zu den gewohnten Abmessungen der NSU-Glocke - quasi senkrecht davor sitzend - hinzu kommt und zwar mit einem Duchmesser von ebenfalls rund 5,5 cm.

Damit man das etwas besser im Vergleich sieht, habe ich mal beide Klingeln zusammen nebeneinander gestellt und fotogafiert :

Bild


Und weil mir das Campanelclax-Logo der französichen Hersteller-Firma "OMAC" mit dem Adlerkopf auf dem Klingelhebel so gut gefällt, habe ich das auch gleich mal mit abgelichtet und dem etwas schlichteren Logo des deutschen Klingelherstellers " REICH " gegenübergestellt :

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Im übrigen gab und gibt es die Quickly-Klingel von der Firma REICH mit dem NSU-Logo auf dem Deckel über die Jahrzehnte hinweg in verschiedenen Auführungen mit 5,5 und mit 6,0 cm Durchgmesser, und auch das NSU-Logo mit seiner unmittelbaren Umgebung und der äußeren Umrandung ist teilweise sehr unterschiedlich ausgeführt.

Ich habe u.a. aber auch Quickly-Klingeln mit dem NSU-Logo entdeckt, die auf dem Klingelhebel das Zeichen des mir unbekannten Herstellers "AVO" hatten (siehe nachfolgendes Bild aus einem alten Zubehörkatalog). Also offensichtlich ein ganz besonderes Spezialgebiet für sich, allein schon, wenn man sich die diversen Varianten der Firma "REICH" anschaut, z.B. die letzte Ausführung mit dem plastikgeschützten Klingelhebel zur Reduzierung der Verletzungsgefahr bei einem Sturz !

....Bild....Bild


Und noch etwas ist mir beim Vergleich der verschiedenen Campanelclax-Klingeln im "Netz" aufgefallen: Bei einigen steht auf dem Deckel in Französisch "BREVETE DEPOSE" und auf anderen in Italienisch "BREVETTO DEPOSITATO", was in beiden Fällen ins Deutsche übersetzt sinngemäß heißt: "Patent erteilt" :

Bild

................Welchen Hintergrund diese "Zweisprachigkeit" nun genau hat, konnte ich bislang noch nicht herausfinden.


..Und hier noch einmal ein aufschlussreicher Blick in das Innenleben einer "Frosch-Klingel" (ohne einen eingesperrten Frosch) . :) :

Bild

Gruß - Jürgen

P.S.
Im übrigen hört sich meine "Klingel" doch etwas anders an als das, was man in der verlinkten Campanelclax-"Soundprobe" zu hören bekommt. Bei meiner Klingel hört sich das mehr wie das tiefe "KROAH-KROAH" eines Kolkraben an ... !. :lol:

Nun brauche ich "nur" noch das zu dieser Klingel passende "italienische Gefährt" mit Quickly-Motor, denn an meiner Quickly-F wäre eine Campanelclax wohl etwas deplatziert !
.
J.P.
 

Con-NSU-Quickly "Donna": Die letzten Fotos .... !

Beitragvon J.P. » 09.04.2013, 10:54

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Guido G hat geschrieben:
Auch noch eine Besonderheit an den "ital. Quicklys" ist die Betätigung der Hinderradbremse ! Die erfolgt normalerweise nicht wie bei den Quicklys per Rücktritt, sondern über einen zusätzlichen Bremshebel an der Hinterradschwinge ...........
J.P. hat geschrieben:
Hallo Guido,

vermutlich meinst Du bei den "ital. Quicklys" nicht generell alle italienischen Quicklys, sondern speziell wohl nur die Torpados, denn für diese "italienische" Quickly-Dokumentation hier habe ich im Vorfeld zahlreiche Berichte u. Fotos aus allen möglichen deutschen, holländischen und italienischen Quellen zusammengetragen und ausgewertet, und nicht in einem war bislang die Rede von diesem speziellen "italienischen" Rücktritt-Bremshebel, geschweige denn, dass ich ihn irgendwo in einem Foto hätte entdecken können ?

Immerhin hat der Eigentümer der Tipo "Donna" hier kräftig mitgelesen und mir heute Fotos nachgereicht, die diesen Sachverhalt belegen, zumindest, was seine italienische "Quickly" anbetrifft; noch einmal meinen herzlichen Dank für diese Unterstützung :

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Bild

Man kann also deutlich die Bowdenzugverlegung mit dem freiliegenden Seil erkennen, ausgehend vom linksseitigen Bremshebel an der Tretlagerachse bis zum vorderen Widerlager an der Ständerhalterung bzw. am unteren Rahmenende.

Bild

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Von dort geht dann die eigentliche Bowdenzughülle unter der Schwinge zur rechten Seite hinüber, geführt und gelagert in einer Öse am vorderen Teil des rechten Schwingenarms.

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Anschließend wird der Bowdenzug innen am rechtsseitigen Schwingenarm nach hinten zur Bremstrommel weiter geführt und endet mit seinem Hüllenende am Widerlager der Bremstrommel in der Verstellhülse. - Das freiliegende Seil geht dann von dort weiter bis zum Bremshebel an der Bremstrommel.

Auf ähnliche Weise wird der Bremsbowdenzug auch an der am Hinterrad rechtsseitig gebremsten Amadori-Cavallino geführt !

Gruß - Jürgen
.
J.P.
 

Con-NSU-Quickly "Donna": Die wirklich letzten Fotos .... !

Beitragvon J.P. » 14.04.2013, 20:45

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@: alle Tipo-"Donna"-Fans

Und hier noch einmal - sozusagen als letzte "Nachlese" - einige noch verbliebene Fotos aus dem reichen Schatz von rund 50 Fotos, die ich zur Tipo "Donna" erhalten habe.

Bei der normalen Quickly wird das linke Motor-/Kettenabdeckblech durch 2 Schrauben gehalten, bei der die vordere Senkkopf- Schraube in einen länglichen Gewindesockel an der linken Getriebehälfte mündet und die hintere, sehr lange Schraube von der rechten Rahmenseite aus hinter dem Motor durch den Rahmen hindurch bis zu einer angepunkteten Lasche mit Gewinde unter dem Abdeckblech geführt wird.

Bei der Tipo "Donna" ist die vordere Befestigung gleich und bei der hinteren Schraube im Prinzip auch, nur handelt es sich dabei um eine sehr viel kürzere Schraube, da sie nur durch eine am unteren Rahmenteil angeschweißte Haltelasche gesteckt werden muss. Bei der "Donna" ist diese Haltelasche - wie man in den nächsten beiden Fotos erkennen kann - leider abgebrochen und muss erst wieder an dem am Rahmen verbiebenen "Reststummel" angeschweißt werden :

Bild

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Und da wir uns optisch schon mal in dieser "Gegend" am Moped bewegen, hier noch einmal vier Fotos, aus denen die Verlegung des Schaltungsbowdenzuges erkennbar ist und die zeigen, wie die Kabel vom Motor aus zum Lichtschalter am Lenker und zum Rücklicht geführt sind :

..................Bild

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Bild

Bild


Nachtrag 1 :

J.P. hat geschrieben:
Auf die Bonvicinis - und 3 weitere italienische Moped-Marken "con Quickly-Motore" - werde ich vielleicht demnächst noch einmal näher eingehen, wenn ich alle Fotos und nötigen Informationen zusammen habe ........

..... und das will ich nun gerne tun und zwar mit dem Bonvicini-Pendant der oben gezeigten Vok & Macola Tipo "Donna", das vor ca. 2 Jahren bei Ebay angeboten wurde; vielen Dank an Steff für die folgenden 11 Fotos :


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Nachtrag 2 :

Und hier nun das BM-Moto Bologna Gegenstück zur Vok & Macola Tipo "Sport", die Bonvicini "Marino" aus den Jahr 1955/56 und deshalb noch mit Zweigangmotor und nicht wie die NSU-Cavallino, die bereits den 1957 erstmalig von NSU auf den Markt gebrachten 1,4 PS starken, linksgebremsten Quickly-Dreigangmotor montiert hatte :

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Nachtrag 3 :

Und hier eine weitere Capriolino, die vor kurzem für 300,- € in Italien angeboten wurde; bis auf Lenker u. Tankfarbe scheint alles original zu sein:

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.......Und damit man mal direkt vergleichen kann, hier eine absolut seltene Fochj-Sport vor einer deutschen NSU-Cavallino :

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..Und so sah die italienische Fochj-Sport vor ihrer Restauration in Holland - hier noch im Originalfarbton (statt "ferrarirot") - aus :

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..........Und hier noch eine Fochj-Sport, die in Belgien eine neue Heimat gefunden hat, inzwischen fast fertig restauriert :

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..Der goldfarbige Schriftzug auf dem Tank der ferrariroten holländischen Fochj aus der Nähe im Vergleich mit der Originalvorlage :

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...............Und gerade entdeckt noch 3 Fotos von einer zweiten Fochj-Sport, die ebenfalls in Holland restauriert wurde :

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............Und zum Vergleich ist hier noch einmal das "NSU-Original" zu sehen (2. Gabelversion / NSU-Bremsnaben) :

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...Und nachgereicht eine weitere Top-Rarität, eine italienische Poker-Turismo, ausgestellt im Museum Autovision in Altlußheim:

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..............................................................................................................................©-Fotos: Sjaak Zonruiter


Nachtrag 4 :

Und hier nun - last but not least - ein ganz seltenes Exemplar eines italienischen Mopeds mit Quickly-Motor, die Cimatti (Bologna) Entsprechung zur Tipo "Donna" von Vok & Macola mit sehr vielen Bildern und aufschlussreichen Fotos von den Einzelteilen :

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So wie die Schnarre bei der Vok & Macola Tipo "Donna" vom Hersteller Aprilia stammt (s.o.), so kommt der Scheinwerfer von dieser Cimatti ebenfalls von Aprilia. - Inwieweit nun der seinerzeitige Schnarren-/Scheinwerfer-Hersteller Aprilia etwas mit dem heutigen Motorrad-Hersteller Aprilia zu tun hat, konnte ich noch nicht herausfinden :

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Hier nun ein Blick auf die Lichtmaschinenseite und man erkennt, dass weder eine deutsche Noris- noch eine Bosch-Lichtmaschine montiert ist, sondern eine des italienischen Herstellers DANSI (Varese) mit Alu-Polrad ! - Auch kann man an der "Schaltwippe" erkennen, dass es sich ganz offensichtlich um einen Dreigangmotor handelt, d.h. dieses Cimatti-Moped mit Quickly-Motor muss Baujahr 1957 oder jünger sein :

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Und hier ist nun die Kupplungsseite mit dem montierten Ritzel zu sehen und man kann erkennen, dass ein 13er-Ritzel montiert ist. In Verbindung mit dem verwendeten 12er Bing-Starvergaser und dem montierten hinteren Kettenrad mit 35 Zähnen waren also mit dieser Cimatti durchaus - in Italien erlaubte - schnelle 50 km/h zu erreichen :

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.....................................Und hier schließlich noch der Tankdeckel mit dem Cimatti-Logo :

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Gruß - Jürgen

P.S.
Zwei weitere, bislang noch fehlende italienische Hersteller von Mopeds mit Quickly-Motoren - Meteora (Angelo Zanasi in Bologna-Monteveglio) und Vittoria (Teodore Carnielli in Vittorio/Veneto in der Provinz Treviso/Venetien) - habe ich in späteren Beiträgen behandelt !
.
Zuletzt geändert von J.P. am 03.07.2014, 18:10, insgesamt 11-mal geändert.
J.P.
 

Re: Schon mal so was gesehen?

Beitragvon Martinhead » 19.04.2013, 11:19

Hallo Jürgen,
hier deine Chance auf deine Italo-Quickly, neu in der Bucht!
http://www.ebay.de/itm/NSU-Quickly-/151 ... 232a17c09e
Gruß Martin :D
N 1957 ; F 1963
Rechtschreibfehler Grammatikfehler Ausdrucksfehler Zeichensetzungsfehler Satzbaufehler Formulierungsfehler und Inhaltsfehler könnten beabsichtigt und Ausdruck meiner persönlichen Individualität sein!
http://www.moped-garage-besenbek.de.to
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